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Führungen in der historischen Kienzlerschmiede in Kirchzarten 2021

Kienzlerschmiede in KirchzartenAuch in 2021 wollen wir wieder Führungen in unserer schönen Kienzlerschmiede in Kirchzarten anbieten.

Durch die coronabedingte Situation können wir derzeit noch keine Termine festlegen. Sobald dies möglich ist, erfahren Sie es hier.

Unsere Aktionen im Jahr 2021

Wasserversorgung im Jockeleshäusle aufgerüstet

Da es immer wieder im Sommer und Herbst Probleme mit der Wasserversorgung gab, haben wir uns entschlossen, eine zusätzliche Wasserversorgung für die Toilettenanlage zu installieren. Trinkwasser, das überlicherweise aus dem Brunnen genommen wird, kann in regenarmen Sommern mitgebracht werden. Dies ist aber wegen der notwendigen Wassermenge für die Toilettenspülung nicht möglich.

Deshalb haben wir vier Kunststofftanks mit jeweils 1.100 l Fassungsvermögen in den Keller eingebaut. Die Wasserversorgung für diese Tanks erfolgt über den Zulauf aus unserem Brunnen; dafür wurde der Boden vom Brunnen zur Südseite hin aufgerissen und ein Wasserrohr verlegt. Eine Drainage für das Hangwasser und ein Wasserablauf vom Brunnen wurde dabei ebenfalls eingebaut.
Anschließend wurde die Verbindung vom Keller in die Tenne zu dem dort bereits vorhandenen Toilettenwassertank hergestellt.
Über einen Schwimmer im oberen Tank wird mittels einer Förderpumpe bei Bedarf Wasser in die Tenne gepumpt, sodass wir in wasserlosen Zeiten noch ca. vier bis sechs Wochen über eine ausreichende Toilettenspülung verfügen.

Bei diesem Vorhaben wurden wir tatkräftig von ortsansässigen Fachleuten unterstützt, denen wir herzlich danken!


Der Vorstand
April 2021
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Reparatur des Stegs am Räuberfelsen.......

Eine "fast" unendliche Geschichte hat ihr (hoffentlich) gutes Ende gefunden.

Anfang August 2019 erreichte uns die Meldung über einen beginnenden Schaden am Steg beim Räuberfelsen, der von uns (SWV) im Jahr 2012 zusammen mit dem THW-Freiburg gebaut worden war. Nach einer Schadens-Bestandsaufnahme wurde entschieden, dass der Schwarzwaldverein diese Reparatur übernehmen sollte, das Material wurde durch den Bauhof zur Verfügung gestellt.

Als erstes galt es, dieses Material über den Felsenweg, bergwärts zum Steg, zu transportieren. Eine körperlich schwierige Aufgabe. In einem Tageseinsatz mit drei Mann (Dieter Troska, Jürgen Müller und ich) konnte die Brücke wieder in einen ganz passablen Zustand versetzt werden.

Leider war die Reparatur nicht sehr langlebig. Wegen der "Schattenlage" war der Steg dem Wetterunbill, der Schnee- und Sturmlage so stark ausgesetzt, dass im Spätherbst 2020 wieder -dieses Mal - ein recht schwerer Schaden festzustellen war. Zusammen mit den Mitarbeitern des Bauhofes Oberried habe ich dann eine Schadensaufnahme durchgeführt, dessen Ergebnis hieß: NEUBAU des Steges.

Ausgebremst wurden wir dann erst noch durch die doch recht lang andauernde Schneelage in dieser Höhe, aber Anfang März war es dann soweit: Mit vier Mann vom Bauhof und zwei Mann von uns haben wir in einem Halbtageseinsatz das Material vom Standort "Beginn Felsenweg" jeweils über 600 m per Hand und bergwärts über den Felsenweg zur Baustelle transportiert. Nach einer wieder wetterbedingten Pause wurde der Steg dann Anfang April durch den Bauhof installiert.

Hier hat der Bauhof Oberried wieder einmal eine wunderbare Arbeitsleistung erbracht, wofür wir unseren Dank und herzliche Anerkennung aussprechen.

Unter diesem Link seht Ihr eine kleine Zusammenstellung der Bilder über die verschiedenen Phasen der Reparatur.

Wegewart Heinz Esders
April 2021

Schutzhütten

Der Schwarzwaldverein Dreisamtal-Kirchzarten e.V. betreut im St. Wilhelmer Tal zwei Schutzhütten, die von jedem Wanderer bei Bedarf genutzt werden können:

die Behagelhütte über dem Steinwasen und
die Hüttenwasenhütte unterhalb des Feldbergs.


Wir schauen dort regelmäßig vorbei und bitten die Wanderer, ihren Abfall wieder mitzunehmen. Vielen Dank!

Zuständigkeit: die beiden Gebietswegewarte für das Gebiet St. Wilhelm, Michael Rommelspacher und Andreas Hubert.

Bericht des Wegewarts Heinz Esders für das Jahr 2020

Betreuungsbereiche / Gebietswegewarte

Gesamtleitung: Heinz Esders

Hofsgrund / Neuhäuser: Walter Aussenhofer

St. Wilhelm / Vorderes Zastlertal: Michael Rommelspacher / Andreas Hubert

Hinteres Zastlertal: Heinz Esders

Kirchzarten: Jürgen Müller / Dieter Troska

Länge Wanderwege:

Länge der Wanderwege (gelbe Raute) auf der Gemarkung Kirchzarten : 46 km, davon 3,5 km blaue Raute
Gemarkung Oberried: 158 km, davon 4,5 km blaue Raute.
Gesamt somit 204 km, davon 8 km blaue Raute.

Arbeitseinssatz in Std.

Im Vergleich zum Vorjahr (456 Stunden) wurden 44 Stunden Mehrarbeit geleistet.

Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang der hohe zeitliche Einsatz von Michael und Andreas mit zusammen 231 Std. Beide waren nicht nur im eigenen Revier St. Wilhelm / Vorderes Zastlertal, sondern auch in anderen Bereichen des Zastlertals erfolgreich tätig.

Materialverbrauch

  • 93 Rauten (77 gelbe und 16 blaue)
  • 51 Richtungspfeile
  • 3 Kleberauten/Klebepfeile
  • 10 Wegweiserblätter
  • 2 gesetzte Pfosten

Kleinere und größere Projekte

Neben der Erneuerung / Ergänzung (Verdichtung ) von Wegezeichen im Routinebereich oder z.B.
  • Säuberung der Wegweiserblätter
  • der Meldung von defekten Bänken an die Bauhöfe,
  • der Ergänzung einer "1" bei der Höhenangabe am Wegweiserstandort Kohlbach in Hofsgrund,
  • oder dort, wo durch Sturmschäden Zeichen abhanden gekommen waren, die Ergänzung der Zeichen

sind einige etwas größere Projekte zu erwähnen:

Sturmschäden / Windfälle:

Insgesamt waren im Frühjar 24 Windfälle, also Sturmschäden festzustellen. Ich habe sie jeweils mit Kartenskizzen und Fotos an die Förster weitergemeldet.
Das Problem ist bei uns immer die Feststellung, um welchen Forst, also Privatwald /Gemeindewald oder Staatswald, es sich handelt. Hilfreich ist da der (neue) Förster Jens-Uwe Strauch, der fast immer die richtige Adresse weiß.
Die Entfernung der Bäume ist in der Regel immer recht zügig erfolgt, mit Ausnahme beim Privatwald, da dauert es meist etwas länger.

Neusetzung des Standortes "Rinken":

Nachdem der Standort "Rinken" dem Schneeräumen zum Opfer gefallen war (er war vollständig zerstört), konnte er im Frühjahr mit 7 Wegweiserblättern komplett neu aufgebaut werden.
Der Pfosten wurde vom Bauhof einbetoniert, zusammen haben wir dann die Wegweiserblätter angebracht und ausgerichtet.

Erneuerung Brückle am oberen Buselbachwasserfall:

Nach einem doppelten Sturmschaden wurde das Brückle am oberen Buselbachwasserfall durch den Bauhof in Oberried erneuert. Der Weg ist nun wieder durchgängig von Notschrei bis Oberried begehbar. Die Beschilderung des Umweges wurde entfernt.


Erneuerung Bohlenweg am Schmelzplatz:


In dieses Erneuerungsprogramm fiel auch die durch Windfall stark beschädigte ca. 50 m lange Steg-Konstruktion unterhalb Schmelzplatz .
In Abstimmung mit dem Bauhof und Zustimmung des Privatwaldbesitzers Braun (Steinwasenpark) wurde eine nachhaltige Lösung gefunden. Es wurde durch den Bauhof dort ein aufwändiger Bohlenweg angelegt.

Planung / Vorbereitung Qualitätswanderweg "Felsenweg":

In Zusammenarbeit mit uns als Schwarzwaldverein möchte Tourist-Info Dreisamtal einen Qualitätswanderweg nach den Kriterien von "Wanderbares Deutschland" einrichten.
Dieses Vorhaben passt gut zu den Maßgaben eines nachhaltigen Tourismus im Dreisamtal. Damit sollen Gäste angesprochen werden, die qualitativ hochwertige und attraktive Wege in intakter Natur schätzen.
Wir haben dazu den Felsenweg ausgesucht.

Der Weg soll in Oberried am Standort "Adler" beginnen, und dann über den Standort "Wehrlehof" und dem Panoramaweg zum Wegweiserstandort "Brendenwaldweg", von dort über den Wegweiserstandort "Beginn Felsenweg", über den Felsenweg zum Standort "Gfällmatte", von dort abwärts über Standort "Kleiner Luchsfelsen" hinab ins St. Wilhelmertal und über den Wilhelmitenpfad zur Hohen Brücke geführt werden.

Der Weg ist insgesamt 12 km lang. Aufwärts geht es insgesamt 592 m, abwärts 430 m. Die Bestandsaufnahmen der Wegebeschaffenheit und der sonstigen zu erfüllenden 23 Qualitätskriterien des Deutschen Wanderverbandes sind abgeschlossen. Der Hauptverein in Freiburg hat die Mitprüfung positiv abgeschlossen. Die Überprüfung für die Zertifizierung durch den Deutschen Wanderverband steht noch aus.
Derzeit läuft ein Antrag der Touristinfo Dreisamtal zur Förderung durch den Naturpark Südschwarzwald.

Planung /Erneuerung Steg am Räuberfelsen:

In Zusammnhang mit diesem Projekt steht auch die Sanierung des Stegs am Räuberfelsen.
Vor 1 1/2 Jahren haben wir den Steg schon einmal saniert, leider nicht nachhaltig genug. Durch Witterungseinflüsse (Schattenloch) ist der Steg wieder defekt. Der Bauhof hat jetzt ein Sanierungskonzept entwickelt, was wohl nachhaltig sein wird. So werden die Geländer nicht mehr aus Holz, sondern aus Metall mit Seilzügen sein.Sanierung erfolgt voraussichtlich im Frühjahr.

Ein Problem dabei ist der Transport des Material zur Baustelle. Es sind fast 1 1/2 km zu Fuß zu überwinden. Unterstützung wurde mir durch die IG Klettern aus Freiburg zugesagt. Ein Verein, der den Bereich intensiv zum Klettern nutzt.

Verlegung Wanderweg Antonishäusle - Altenvogtshof und Verlegung Wanderweg Stollenbach /Weide - Ob der Hauseckhalde:

Manuel Tröscher, Bauer am Altenvogtshof in Vörlinsbach, hat wegen der Mutterkuhhaltung bzw. des Weideviehs am Stollenbach /Erlenbach um Prüfung und Verlegung von zwei Wegeabschnitten gebeten.
Wegen der für Wanderer davon ausgehenden Gefährdung sind wir dem Wunsch gefolgt. Der Wegeabschnitt zwischen dem Antonishäusle und dem Altenvogtshof wurde ausgeplant. Der Weg führt jetzt direkt über die Vörlinsbachstraße, zum Standort "Brendenwaldweg", und von dort wieder auf die alte Wegstrecke.
Der Wegeabschnitt vom Standort "Stollenbach" / Weide" Richtung "Ob der Hauseckhalde" wurde von der Weidefläche wegverlegt und läuft jetzt ohne große Umwegung durch ein Waldstück.

Beteiligung an der Einrichtung des "Wildniserlebnispfades" in St. Wilhelm:

Im September wurde nach einer fast einjährigen Planung der "Wildniserlebnispfad" durch den WWF im Beisein von Landesumweltminister Untersteller und Staatssekretärin Schwarzelühr-Sutter eröffnet.
Er verläuft mit Ausnahme von ca. 1 km auf unserm Wanderweg, entsprechend wurden wir beteiligt. Er ist als Kooperationsprojekt des WWF, "World Wide Fund For Nature", ( auf Deutsch "Welt-Naturstiftung") und dem Fußball-Verein SC Freiburg entstanden. Er startet auf dem Wilhelmitenpfad am "Alten Schulhaus" in St.Wilhelm. Dort ist auch Ziel des Pfades. Er führt über den "Napf" hoch zum "Katzensteig" und von dort über den "Küferhansenhof" zurück zum "Alten Schulhaus".Unterwegs werden an 14 verschiedenen Stationen spielerisch und plastisch die Themen Geologie des Tales, Wirtschaftswald, Bannwald, Biosphärengebiet und seine wirtschaftlichen und kulturhistorischen Zusammenhänge verdeutlicht.

Bei der ersten Begehung nach der Eröffnung wurden durch uns kleinere Mängel festgestellt, die ich dem Projektbeauftragten beim WWF gemeldet habe:

Im Einzelnen:

Die Kennzeichnung des Weges scheint nicht ausreichend deutlich zu sein. Das liegt an den zu kleinen runden Markierungen, die auch farblich im "grünen Wald" etwas untergehen.

Der Einstieg in den neuen Abschnitt von der Straße Richtung Katzensteig aus ist nicht ausreichend deutlich. Hier wäre eine Kennzeichnug mit einem Pfosten und Schild an der rechten Seite der Straße hilfreich. Ist inzwischen eingerichtet.

Der bergwärts folgende Wegeabschnitt als solcher ist recht alpin, aber für geübte Wanderer gut zu gehen. Problematisch wird es wohl wenn Großeltern mit Enkelkinder dort unterwegs sein wollen. Vielleicht wird der Weg für diese Personengruppe mit der Zeit und intensiverer Nutzung noch ein wenig zugänglicher.

Am Ausstieg am Katzensteig muss die "Treppe" unbedingt nachgearbeitet werden. Die Stufen sind kaum noch begehbar. Kurze, steile Anstiege sollten möglichst trittsicher sein. Hier habe ich geraten, eine befestigte Stufenkonstruktion anzulegen. Mit einfachen, natürlichen Hilfsmitteln lässt sich dort etwas regeln.

Für das Frühjahr 2021 habe ich mit dem Projektbeauftragten beim WWF, Martin Rudolph, eine gemeinsame Aktion zum "Treppenbau" vereinbart .

Im weiteren Verlauf, am Küferhansenhof haben wir einen ca. 2,50 m hohen Pfosten mit den Wanderzeichen gesetzt. Mit der Bäuerin vom Küferhansenhof, Frau Weber, haben wir dies abgstimmt.

Abgescherter Wegweiserpfosten "Oberhalb Steinwasen":

Unser Vereinsmitglied Christa Saier meldete mir Mitte November den umgestürzten Wegweiserpfosten "Oberhalb Steinwasen"mit ein paar Bildern. Eine Überprüfung durch den Gebietswegewart Walter Aussenhofer hat den Schaden bestätigt. Der Pfosten ist am Boden abgeschert. Die Ursache war nicht zu ermitteln. Der Bauhof wurde informiert und gebeten, den Pfosten neu zu setzen.

Ausblick

Nicht alle Projekte konnten im laufenden Jahr abgeschlossen werden. Offen sind noch:

  • Abschluss / Einrichtung und Wegekennzeichnung des Qualitätsweges "Felsenweg"

  • Erneuerung des Stegs am Räuberfelsen

  • Erneuerung der Treppe am Wildniserlebnispfad

  • Neusetzten des Wegweiserpfosten "Oberhalb Steinwasen"

Ich danke allen an der Wegearbeit Beteiligten für ihr wirklich großes Engagement!!


Ihr Wegewart
Heinz Esders

Fotos der Wegearbeit

-Erneuerung Brückle am oberen Buselbachwasserfall -Sturmschäden -Neusetzung des Standortes „Rinken“ -Erneuerung Bohlenweg am Schmelzplatz